Kaninhop Burgwedel
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Kaninhop

ein Bild

Was ist Kaninhop?

Beim Kaninhop springt ein Kaninchen über Hindernisse, während sein Besitzer es an einer Kaninchenleine führt. Kaninhop kann man aber auch ohne Leine machen! Allerdings ist es entspannter mit Leine, da das Kaninchennicht mehr weg hoppelt wenn es erstmal an die Leine gewöhnt is.


Eignet sich mein Kaninchen für Kaninhop?

Beim Kaninhop gibt es sowohl Häsinnen als auch Rammler, die gerne springen. Die wichtigste Voraussetzung ist eben, dass das Kaninchen Freude am Springen hat.

Besonders im Frühjahr gibt es Zeiten, in denen sich Rammler bzw. Häsinnen mehr für das andere Geschlecht als für Hindernisse interessieren und dann keine Lust zum Springen haben. Mit kastrierten Rammlern hat man diese Probleme nicht, außerdem vertragen sie sich gut mit anderen Kaninchen.

Kleine und Zwergrassen haben beim Kaninhop gegenüber größeren Rassen Vorteile. Was nicht bedeutet das man garnicht erst Kaninhop anfangen sollte, nur weil man z.B. einen Deutschen Riesen hat! Denn auch wenn ein Riese z.B. keine 30cm schafft, kann man dennoch mit ihm 10-20cm Hürden üben und so hat der Dicke dann auch Bewegung. Es soll schließlich für's Tier sein und da ist es ja egal ob es "gut" springt oder nicht, Hauptsache das Tier hat Spaß! Allerdings kenne ich einige Trainer mit großen Ninchenrassen die super Springer haben! Also wo ein Wille ist,ist auch ein Weg!

Scheue Tiere sind ungeeignet, da sie beim Springen nicht die nötige Ruhe bewahren. Und daher eignen sich am besten Widder-Kaninchen (egal welcher Form und Größe), da sie von Natur aus einen ruhigeren Charakter als andere Ninchen besitzen (es gibt allerdings auch Ausnahmen!) Da das Kaninchen beim Kaninhop immer in der Nähe seines Menschen ist, muss es sich in dessen Nähe wohlfühlen und "seinem" Menschen vertrauen. So kommt kein unnötiger Stress auf, und der Spaß bleibt auch in Gesellschaft anderer "Sportler" erhalten.


Was braucht man für Kaninhop?

Ein geeignetes Kaninchen ist natürlich die wichtigste Voraussetzung. Weiterhin braucht man eine etwa 1,5 bis 2 Meter lange Leine und ein passendes Brust-Geschirr.

Wichtig: Nie ein Kaninchen nur an einem Halsband führen! Die Verletzungsgefahr ist zu groß, deshalb immer Brustgeschirr!!!

Dann benötigt man noch entsprechende Hindernisse. Hier kann man selbstgebaute verwenden oder Hindernisse aus dem Fachhandel beziehen. Diese haben die Vorteile, dass sie die richtige Höhe haben und Verletzungsgefahren minimiert werden, aber meist sind diese sehr teuer und darum würde ich zum Eigenbau raten! Wichtig ist, dass sich das Kaninchen nicht verletzen kann, wenn es beim Springen hängen bleiben sollte,  deshalb haben sich Hürden mit Stangen die beim Berühren hinaus fallen bewährt. Man kann dafür entweder Krampen oder (wie ich) Winkel nehmen. Oder zu der aller einfachsten Metode greifen: nur kleine Holzstückchen nehmen auf die man dann eckige Stangen drauf legt. Diese fallen bei der leichtesten Berührung herunter.


 

 

Leinengewöhnung

 

Also, wenn du dann später gute Hüpfer haben willst, kannst du die Kleinen mit 8 Wochen darauf vorbereiten, das heißt ihnen vielleicht schon mal ein Brett zum "rüber hüpfen" (nicht drauf hüpfen!) in den Stall legen. Und wenn sie das machen, kannst du sie langsam an eine Leine gewöhnen.
Das geht dann so: erstmal nur das Geschirr umschnallen und gucken wie sich das Kaninchen verhält, wenn es sich absolut "normal" verhält, dass heißt nicht panisch oder ängstlich reagiert, ist das schon mal ganz super! Wenn es panisch reagiert würde ich versuchen das Ninchen zu streicheln und ihm beruhigend zuzureden. Sobald es sich wieder abgeregt hat, Geschirr und Leine wieder abschnallen und das jeden Tag wiederholen, bis es sich daran gewöhnt hat! (Das würde ich übrigens alles schon mal im Garten machen )

 

Nach ca. einer Woche regelmäßigen (!) Trainings, müsste eigendlich jedes Nin gut an einer Leine hoppeln. Ausnahmen gibt es allerdings immer....

 

 

 

Zum Hüpfen lernen...

 

Und dann kannst du schon mal mit Hürden anfangen. Da kann man anfangs Eintopfdosen oder so nehmen^^ Eine leere Dose und mit Sand füllen, damit sie nicht umkippen... Hab ich jedenfalls so gemacht^^ Und dann das Ninchen rüber locken oder behutsam rüber heben, und wenn es (egal wie) über des Hindernis gekommen ist loben,loben,loben!!! Und das Nin sollte nie mit einer schlechten Erfahrung zurück in den Stall gesetzt werden, dass heißt immer hüpfen lassen und lieb loben und nicht bestrafen wenn es was nicht gleich versteht, aber das ist ja ganz klar


Und wenn man das ganze dann bildlich darstellt sieht es so aus

~viel Geduld, wie auch beim Fotografierenein Bild

 
   
 
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